Wie du lernst, dein persönliches Navi zu programmieren.

Bist du auch manchmal nach einem Tag im Homeoffice total unzufrieden? Oder kennst du das Gefühl generell keinen Fokus zu haben, unstrukturiert und freudlos durch den Tag zu schlittern? Insbesondere seit dem Lockdown werden immer mehr Menschen von solchen Emotionen geplagt.

In diesem Blogartikel zeige ich dir anhand von drei einfachen und beispielhaften Methoden, wie du wieder mehr in deiner Klarheit und Mitte ankommen und dadurch mehr Freude und Leichtigkeit erleben kannst.

1. Mit Ich-Zeit den Tag beginnen

Mit welchen Tätigkeiten startest du in der Regel in den Tag? Mit welchen Gedanken und Gefühlen? Viele Menschen, die ihren inneren Fokus vermissen, fühlen sich am Morgen energielos und ferngesteuert. Um Wachzuwerden schauen als erstes aufs Handy, checken die News, ihre E-Mails oder die sozialen Medien. Und schon sind sie mitten in einer Welle aus ablenkenden, vielleicht sogar Sorgen oder Stress verursachenden Gedanken. Aber immerhin wach – denkst du vielleicht, wenn du zu dieser Gruppe gehörst. Verständlich! Oder gehörst du eher zur Gruppe „der Gehetzten“ und du hast für sowas gar keine Zeit, weil du dich gleich um die Kinder, das Frühstück und deinen Job kümmern musst? Auch das ist nachvollziehbar. Dennoch… Es ist ganz egal, ob du eher ein Morgenmuffel oder ein Speedstarter bist – auch für dich ist es möglich, dir morgens 15 oder 20 Minuten Zeit zu nehmen und dir eine kleine Ich-Zeit zu gönnen. Warum solltest du das tun? Eine gute Morgenroutine ist nachweislich ein besonders machtvolles Instrument bei der Neuprogrammierung deines „persönlichen Navis“. In dieser Zeit legst du das Handy weg, richtest deine Gedanken nach Innen und kommst bei dir an. Vielleicht hilft es dir ein paar Zeilen aufzuschreiben, einfach, was dir gerade in den Sinn kommt oder an was du denkst, wenn du dich fragst, wofür du JETZT IN DIESEM AUGENBLICK dankbar bist. Auch eine kleine Meditation kann dich unterstützen, bei dir selbst anzukommen. Sogar wenn du noch nie meditiert hast – probiere es einfach aus: Richte deine Aufmerksamkeit für eine Weile auf deinen Atem, konzentriere dich auf eine Körperstelle, an welcher du diesen besonders gut spüren kannst. Für viele Menschen ist das die Nase, weil hier der Atem in den Körper eintritt.

Eine andere, für manche eher energetisierende und daher geeignetere Alternative ist Sport. Das kann eine kurze morgendliche Gymnastik sein, eine kleine Yogaübung oder eine Runde Joggen um den Block. Probiere einfach aus, was am besten zu dir und deinem Typus passt. Und damit kommen wir auch schon zu unserem zweiten, kraftvollen Instrument, das dir hilft, wieder mehr in deinen Fokus und in deine Mitte zu kommen: Kreiere kleine, tägliche Erfolgserlebnisse, indem du dir jeden Tag etwas Gutes tust!

2. Entscheide dich für ein kleines Erfolgserlebnis am Tag

Was für dich am besten ist, erfährst du dadurch, dass du es tust. Das gilt übrigens für so gut wie alle Dinge, die dir helfen, „dein Navi“ neu zu programmieren. Probiere möglichst viel aus, mache auch bewusst Dinge anders als sonst und das in einer neugierigen und wertfreien Haltung – auch dies hat einen förderlichen Effekt und hilft dir, bei dir selbst anzukommen. Insbesondere dann, wenn es dir gerade schwerfällt, Entscheidungen zu treffen, ist es hilfreich, deine Aufmerksamkeit bewusst auf die kleinen Dinge des Hier und Jetzt zu lenken. Tue bewusst zumindest einmal am Tag etwas für dich, was dich – vielleicht auch nur für kurze Zeit – freudig stimmt. Dabei ist es ganz egal, ob du dir selbst einen Strauß Blumen schenkst oder endlich die Freundin anrufst, bei der du dich schon seit Wochen melden willst. Vielleicht sortierst du auch einfach den Papierstapel auf deinem Schreibtisch oder bringst das Leergut runter. Für was du dich entscheidest ist egal, wichtig ist nur, dass du dich wirklich darüber freust und die Sache ein kleiner Erfolg für dich ist.

Wow, gratuliere – auch dies ist ein kleiner Erfolg! Du hast dich bis hier durch den Text gearbeitet! Damit zeigst du, dass du dich schon in Richtung Veränderung ausrichtest. An dieser Stelle kann es für dich sehr hilfreich sein, genau das zu tun, was ich dir bei der Vorstellung des dritten Punkts beschreibe:

3. Schreibend zum Ziel: Denke auf Papier!

Um im nächsten Schritt nicht nur mehr bei dir anzukommen, sondern mehr in deine Klarheit zu kommen, hilft es, dass du dir einfach mal einen Stift und ein Blatt Papier nimmst und drei Dinge aufschreibst, die dir wirklich wichtig sind in deinem Leben und die du verändern oder noch erreichen willst. Brian Tracey, ein bekannter Persönlichkeits- und Managementtrainer und Autor des Beststellers „Eat that Frog“ nennt das „Denken auf Papier“ sogar als eine der wichtigsten Erfolgsregeln. Auch wenn sich das für dich erst einmal sinnlos oder seltsam anfühlt: Lass dich einfach mal auf das Experiment ein und schreibe die Dinge auf. Indem du einen Wunsch „zu Papier“ bringst, manifestiert er sich schon einmal in dieser Welt – er bekommt damit einen Platz in deinem Universum und damit erkennst du ihn an. Warum schreibe ich das an dieser Stelle? Viele Menschen haben ein ungutes Gefühl dabei, überhaupt Ziele in ihrem Leben zu formulieren. Vielleicht, weil sie denken, dass es ihre Wünsche sowieso nicht erreichen und sie daher besser vergessen, um sich vor Enttäuschung zu schützen. Was sie in diesem Moment jedoch nicht beachten ist, dass unsere verdrängten Wünsche im Unbewussten weiterwirken und auf Dauer traurige oder miesepetrige Wesen aus uns machen. Wenn du diesen Schritt gehst und deine Ziele immerhin schon einmal zu Papier bringst, gehörst du übrigens laut Brian Tracy zu den „nur drei Prozent aller Erwachsenen die für sich klare, schriftlich fixierte Ziele haben“. „Diese drei Prozent erreichen“ – so schreibt er weiter „fünf- bis zehnmal mehr als andere mit der gleichen, manchmal besseren Ausbildung“. Ob das ein Ansporn ist oder nicht – ich denke, dass das Niederschreiben unserer Träume und Visionen eine große positive Kraft entfalten kann – wenn wir es zulassen.


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Patricia Schulte
Coaching - Beratung - Training

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