Gastbeitrag: Erfahrungsbericht von Natalia Dubbert

Schon seit längerer Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mich als Texterin selbstständig zu machen. Nachdem ich die Elternzeit hinter mich gebracht habe, war für mich der passende Zeitpunkt  gekommen, meine ersten Schritte in diese Richtung zu gehen. Als jemand, der entsprechende fachliche Voraussetzungen mitbringt, leidenschaftlich gerne textet und viel Wert darauf legt, selbstbestimmt zu arbeiten, war es schließlich nur folgerichtig, dass ich mich mit Patricia zu meiner ersten Gründungscoaching-Session verabredete.

Meine Erwartungen an ein Gründungscoaching

Ich brauchte dringend Unterstützung bei der Entwicklung meines Businessplans. Am meisten Respekt hatte ich in diesem Zusammenhang vor der Aufstellung eines Finanzierungsplans, inklusive Rentabilitätsvorschau und Kostenkalkulation.

Was mir außerdem mittelschwere Kopfschmerzen bereitete, war die Frage, was ich im Einzelnen tun muss, um an mein Ziel zu kommen. Ich wollte also eine/n Coach:in, der/die diese Kopfschmerzen durch Expertise und gute Tipps lindert und mir bei meinem Vorhaben (virtuell) zur Seite steht.

Aufgrund der damaligen Situation (die vierte Corona-Welle hatte gerade ihren Höhepunkt erreicht), habe ich mich für ein Online Gründungscoaching entschieden. Dieses war für mich einfach die sichere Option, da ich das Risiko, mich auf dem Weg zum Coaching mit dem Virus anzustecken nicht in Kauf nehmen wollte. Denn eine Ansteckung hätte sich unmittelbar auch auf meine Gründungsvorbereitungen negativ ausgewirkt. Das wollte ich natürlich auf jeden Fall vermeiden.

Ablauf des Gründungscoachings

Nach einem ersten virtuellen Kennenlernen, legten wir weitere Termine fest und auch die Themen, die bei dem jeweiligen Termin besprochen werden sollten. Durch dieses Vorgehen bekam ich eine ungefähre Struktur sowie einen Zeitplan in die Hand, was mir ein Gefühl von (Planungs-)Sicherheit vermittelte. 

Natürlich lag unser Fokus während des gesamten Coachings auf meinem Businessplan, der spätestens zur neunten Sitzung fertiggestellt werden sollte. Daneben hatten wir auch Sitzungen für andere Themen eingeplant, in denen wir uns meiner Positionierung sowie meinem Marketingkonzept und der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, die auf meine Zielgruppe bestens abgestimmt sind, gewidmet haben. 

Meine Insights

Neben wertvollen Tipps und Einsichten in Patricias eigenen Weg als Selbstständige, habe ich aus dem Coaching Mut und Zuversicht schöpfen können, dass meine Gründungsidee tatsächlich ein gar nicht so übles, vor allem aber ein relativ leicht zu realisierendes Unterfangen ist. Vorausgesetzt, man hat einen Plan – so wie ich jetzt.

Und wenn man weiß, welche Etappenziele in welcher Phase einer Gründung man priorisieren sollte. Beispielsweise neige ich dazu, möglichst viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, was in diesem Fall eher kontraproduktiv wäre. Deshalb: Lieber langsam starten, dafür aber gleich die richtige Richtung einschlagen.

An dem Tag, als ich meine letzte Session mit Patricia hatte, erinnerte ich mich an das Zitat „Werde, der du bist“ von Friedrich Nietzsche. Es tauchte plötzlich einfach auf. Ich kann es nur mit dem Coachingprozess in Verbindung bringen, da ich normalerweise weit davon entfernt bin, in Friedrich Nietzsches Worten zu denken. Patricias Coaching hat bei mir vermutlich etwas angestoßen, was über das reine Gründungscoaching hinausgeht.

Jedenfalls fühlte es sich so an, als hätte ich nun die Bedeutung dieses Ausspruchs begriffen.

Das war definitiv der beste Insight, den ich seit langem hatte. Ich würde das Zitat für mich nun so übersetzen: Mache dich frei von unproduktiven Gedanken, anerzogenen Verhaltensmustern und generell von „Dingen“, die dich deinem Ziel, dein volles Potenzial zu entfalten, nicht näher bringen.

Zur Sicherheit habe ich bei Google nochmal nachgesehen: Nietzsche meinte es tatsächlich so (und hatte damit bestimmt Recht!).

Patricia Schulte
Coaching - Beratung - Training

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